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11.11.2015

10:13 Uhr

Helmut Schmidt

Wie der Kanzler zum Weltökonomen wurde

VonRainer Nahrendorf

PremiumImmer wieder versuchte Helmut Schmidt zu erklären, dass Deutschland von der Weltwirtschaft abhängig ist. Offensiv warb er um einen Weltwirtschaftsgipfel. Die ersten G7-Gipfel wurden zur Sternstunde des Altkanzlers.

Helmut Schmidt bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Giscard d’Estaing (r.): Beide kennen und verstehen sich gut aus der Zeit, in der sie als Finanzminister der Library Group angehörten. AFP

1977 in Straßburg

Helmut Schmidt bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Giscard d’Estaing (r.): Beide kennen und verstehen sich gut aus der Zeit, in der sie als Finanzminister der Library Group angehörten.

Als die Weltwirtschaft nach dem Zusammenbruch der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers im September 2008 in heftige Turbulenzen gerät, trifft es Deutschland besonders hart. Noch hat China Deutschland nicht als Exportweltmeister verdrängt, noch wird mehr als jeder dritte Euro des deutschen Bruttosozialprodukts im Export erwirtschaftet und hängt fast jeder vierte deutsche Arbeitsplatz von der Ausfuhr ab. Die Exportquote beträgt 2008 39,4 Prozent.

Der schwerste Einbruch seit dem Ende des Krieges lässt die deutschen Ausfuhren im ersten Halbjahr 2009 um fast 19 Prozent sinken, die Ausrüstungsinvestitionen fallen um 22 Prozent, die Kapazitätsauslastung erreicht nur noch 71 Prozent. Die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpft um...

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