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30.03.2016

12:02 Uhr

Hohe Kosten durch EEG-Umlage

Reform statt Reparatur

PremiumDer Weg, den Deutschland mit der Energiewende eingeschlagen hat, ist richtig und unumkehrbar. Doch die hohen Kosten durch die EEG-Umlage schaden der Akzeptanz. Die Nutznießer sind andere. Ein Gastbeitrag von Bayer-Chef Marijn Dekkers.

Marijn Dekkers ist Chef des Bayern-Konzerns und Präsident des Verbands der Chemischen Industrie (VCI). Quelle: Handelsblatt [M]

Der Autor

Marijn Dekkers ist Chef des Bayern-Konzerns und Präsident des Verbands der Chemischen Industrie (VCI).

Quelle: Handelsblatt [M]

Deutschland hat mit der Energiewende einen Veränderungsprozess in Gang gesetzt, der in den Industrieländern seinesgleichen sucht. Der Weg in eine weitgehend CO2-freie Energieversorgung der Zukunft ist richtig und unumkehrbar. Gleichzeitig ist aber nicht zu übersehen: Das derzeitige System zur Finanzierung der Energiewende auf Basis des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) steckt in einer Sackgasse.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kommt Ende 2015 zu dem Ergebnis: „Alle Versuche, durch punktuelle Reformen die mit dem EEG verbundene Kostenexplosion einzudämmen, haben keine entscheidende Kehrtwende eingeleitet.“

Der Kostenschub durch die EEG-Umlage drückt immer stärker auf die Schultern der Stromverbraucher. Darunter leiden Akzeptanz und...

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