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17.07.2017

17:07 Uhr

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann

Starkes Ego hinter Mundart-Fassade

VonFrank Specht

PremiumJörg Hofmann drückt der IG Metall seit Jahren seinen Stempel auf – und kämpft nun für flexiblere Arbeitszeiten. Er ist mächtig genug, die deutsche Wirtschaft entscheidend mitzugestalten, nicht nur als Gewerkschafter.

Der Gewerkschaftschef will der 35-Stunden-Woche wieder Geltung verschaffen. IG Metall

Jörg Hofmann

Der Gewerkschaftschef will der 35-Stunden-Woche wieder Geltung verschaffen.

BerlinVon einer 28-Stunden-Woche, die er den Metallern ermöglichen will, kann Jörg Hofmann nur träumen. Arbeitszeitdebatte, Zukunft der Industrie, Dieselkrise, Rentenwahlkampf – überall mischt der IG-Metall-Chef mit. Und sein Wort hat Gewicht.

Das hat nicht nur mit den 2,3 Millionen Mitgliedern seiner Gewerkschaft zu tun, die der Diplom-Ökonom im Zweifel auf die Waagschale werfen kann. Sondern auch mit einem ausgeprägten Ego, das sich hinter harmlos daherkommender schwäbischer Mundart versteckt. Hofmann, seit zwei Jahren an der IG-Metall-Spitze, ist schlecht im Delegieren. In der größten Gewerkschaft der freien Welt passiert wenig, was nicht über seinen Schreibtisch gegangen ist.

Entsprechend selbstbewusst geht Hofmann,...

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