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18.12.2016

19:52 Uhr

Infrastruktur

Zukunft in der Warteschleife

VonChristoph Kapalschinski, Silke Kersting

PremiumGroße Bauprojekte brauchen in Deutschland Jahre. Häufig liegt das an schlechter Planung. Doch auch ausgiebig vorbereitete Projekte verzögern sich. Das zeigt der Prozess um die Elbvertiefung, der nun ein Ende finden soll.

Immerhin: Die globale Konjunkturflaute kommt dem Hamburger Hafen zugute. Weil viele Gigaschiffe im Moment ohnehin nicht voll beladen sind, verlagern die Reedereien den Verkehr noch nicht im großen Stil zu anderen Häfen. dpa

Große Infrastrukturprojekte laufen in Deutschland selten rund

Immerhin: Die globale Konjunkturflaute kommt dem Hamburger Hafen zugute. Weil viele Gigaschiffe im Moment ohnehin nicht voll beladen sind, verlagern die Reedereien den Verkehr noch nicht im großen Stil zu anderen Häfen.

Hamburg/BerlinSpätestens 2011 sollten die Bagger schwimmen und den Weg freigraben für die dicken Pötte auf dem Weg von der Nordsee bis in den Hamburger Hafen. Doch noch heute würden die neuesten Ozeanriesen auf Grund laufen, wollten sie voll beladen in Deutschlands wichtigsten Hafen einlaufen. Statt Wasserbauingenieuren beschäftigen sich Richter mit der Elbvertiefung – und das seit mittlerweile vier Jahren. Ab dem heutigen Montag läuft beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig die möglicherweise entscheidende mündliche Verhandlung. Drei Umweltverbände – BUND, Nabu und WWF – klagen gegen Hansestadt und Bund, die das Projekt mit Blick auf 182 700 Jobs freigegeben haben. Ohne die Vertiefung...

Kommentare (1)

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Herr Ulrich Groeschel

19.12.2016, 09:21 Uhr

Bei jeder Elbvertiefung befürchten die Umweltschützer Schäden für die Umwelt. Wenn das so ist hätte man den Schiffsverkehr auf der Unterelbe längst einstellen müssen. Die kleine Pflanze ( Schierlingswasserfenchel) die dort in Ufernähe wächst und im TV gezeigt wurde wird dort vielleicht nicht überleben. Man könnte die Pflanze vermehren und an anderer Stelle langfristig und Ersatzpflanzungen vornehmen. Es wäre aber unverhältnismäßig deswegen den Elbausbau zu untersagen

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