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15.07.2016

12:06 Uhr

Inkonsequent und ungeduldig

Warum Gabriels größter Feind er selbst ist

VonKlaus Stratmann

PremiumSigmar Gabriel ist gerade dabei, das Freihandelsabkommen TTIP in eine Sackgasse zu führen. Nun kommt auch noch der Fall Edeka/Tengelmann hinzu. Dem SPD-Chef macht seine eigene Inkonsequenz zu schaffen. Eine Analyse.

Die Sommerpause beginnt für Gabriel unter denkbar schlechten Vorzeichen. Reuters

Wirtschaftsminister Gabriel

Die Sommerpause beginnt für Gabriel unter denkbar schlechten Vorzeichen.

Es gab Phasen in seiner siebenjährigen Amtszeit als SPD-Parteichef, da hatte Sigmar Gabriel alle Hände voll zu tun, die innerparteilichen Gegner abzuschütteln. Heute hat er einen anderen Gegner: sich selbst. Der SPD-Chef und Bundeswirtschaftsminister kämpft auf zwei Feldern mit seiner eigenen Inkonsequenz und mit seiner eigenen Ungeduld.

Dass Gabriel gerade im Begriff ist, das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP in eine Sackgasse zu führen, ist schlimm genug. Doch jetzt kommt auch noch die Ministererlaubnis im Fall Edeka/Tengelmann hinzu. Auch hier nimmt Gabriel Kurs auf eine ausweglose Situation. Die neue Lage wird ihn auf Monate schwächen, innerparteiliche Diskussionen entfachen und Gabriels Handlungsspielräume...

Kommentare (1)

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Herr Matthias Moser

15.07.2016, 12:55 Uhr

Um TTIP/CETA ist es nicht schade. Beide Abkommen sind seitens der EU bislang schlecht verhandelt, die amerikanische Seite hat nicht wirklich Freihandel im Sinn (zB. Zugang zu öff. Märkten in USA), die Schiedsgerichte sind auch noch nicht vom Tisch.

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