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18.08.2016

16:54 Uhr

Innenminister Thomas de Maizière

An den rechten Rand getrieben

VonDietmar Neuerer, Frank Specht

PremiumInnenminister Thomas de Maizière müht sich, das Sicherheitsgefühl der Bürger wieder herzustellen. Dabei wirkt er wie ein Getriebener. Nun kommt ihm auch noch ein „Büroversehen“ dazwischen. Oder ist es ihm sogar recht?

„Man kann nicht alles verbieten, was man ablehnt.“ AFP; Files; Francois Guillot

Innenminister de Maizière

„Man kann nicht alles verbieten, was man ablehnt.“

Eine Staatsaffäre um ein „Büroversehen“ ist wohl das Letzte, was Thomas de Maizière derzeit gebrauchen kann. Als hätte der CDU-Innenminister, für dessen Partei die innere Sicherheit zum Markenkern gehört, mit Terrorgefahr, Amokläufen und der grassierenden Einbruchskriminalität nicht schon genug zu tun. Doch die von seinem parlamentarischen Staatssekretär Ole Schröder unterzeichnete Antwort auf eine Linken-Anfrage, die den türkischen Präsidenten Erdogan in den Ruch eines Terrorunterstützers bringt, lässt sich nicht mehr einfangen. Das nicht eingebundene Außenministerium ist verstimmt – und de Maizière hat ein Problem mehr.

Nach der Axtattacke von Würzburg, dem Amoklauf von München und dem Sprengstoffanschlag von Ansbach hatte er...

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