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12.06.2017

16:04 Uhr

Innere Sicherheit

Gemeinsam gegen Gefährder

VonDaniel Delhaes

PremiumDie Landesinnenminister beraten Maßnahmen gegen den Terror. Es wächst die Bereitschaft, Aufgaben zu vereinheitlichen. Auch Bundesminister de Maizière mahnte ein solches Vorgehen an. Das ist bemerkenswert.

Vorschläge, die Sicherheit zu verbessern, gibt es Dank des Bundestagswahlkampfs viele. AFP; Files; Francois Guillot

Innenministerkonferenz

Vorschläge, die Sicherheit zu verbessern, gibt es Dank des Bundestagswahlkampfs viele.

BerlinAngesichts der steigenden Zahl von als „Gefährder“ eingestuften Personen fordert der Innenminister von Baden-Württemberg, Thomas Strobl (CDU), die Arbeit der Sicherheitsbehörden in Deutschland zu harmonisieren. „Gerade bei der Überwachung von Gefährdern und bei der Verhinderung terroristischer Straftaten brauchen wir länderübergreifend ein einheitliches Eingriffsinstrumentarium“, sagte Strobl dem Handelsblatt. Derzeit seien „mehr als 600 islamistische Gefährder registriert“. Dies seien rund doppelt so viele wie noch vor zwei Jahren. Es zeige sich, dass die meisten Terroristen den Sicherheitsbehörden vor einem Anschlag bekannt gewesen seien.

Originär sind die Länder für die Sicherheit zuständig. Die Innenminister beraten seit Montagnachmittag bis Mittwoch in Dresden auf...

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