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01.09.2016

16:57 Uhr

Integration von Flüchtlingen

Riskanter Fingerzeig

VonFrank Specht

PremiumIntegration in den Arbeitsmarkt kann nur gelingen, wenn Politik und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Sonst wird Merkels „Wir schaffen das“ in einem „Wir haben es nicht geschafft“ enden. Ein Kommentar.

Adil Muhammad aus Pakistan arbeitet mit Küchenchef Sebastian Knuth. Der deutsche Arbeitsmarkt sucht händeringend Personal, doch Flüchtlinge und Arbeitgeber tatsächlich zusammen zu bringen, erweist sich als schwierig. dpa

Integration heißt Arbeit

Adil Muhammad aus Pakistan arbeitet mit Küchenchef Sebastian Knuth. Der deutsche Arbeitsmarkt sucht händeringend Personal, doch Flüchtlinge und Arbeitgeber tatsächlich zusammen zu bringen, erweist sich als schwierig.

BerlinFür die Kanzlerin steht nicht weniger auf dem Spiel als ein positiver Eintrag in die Geschichtsbücher. In ein paar Monaten werden die Flüchtlinge die Arbeitslosenzahlen nach oben treiben. Und wenn es nicht gelingt, sie rasch wieder aus dieser Statistik herauszuholen, dann wird aus Angela Merkels „Wir schaffen das“ leicht ein „Wir haben es nicht geschafft“.

Es verwundert deshalb nicht, dass Merkel für Mitte September führende Wirtschaftsbosse ins Kanzleramt lädt, um mehr Engagement einzufordern. Doch Vorsicht: Wer auf andere mit dem ausgestreckten Zeigefinger zeigt, der deutet mit drei Fingern seiner Hand auf sich selbst. Wie viel Nachdruck kann Merkel...

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