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29.10.2015

07:17 Uhr

Interview mit Katherina Reiche

„Wir sind in einer kritischen Phase“

VonKlaus Stratmann

PremiumDie Chefin des Stadtwerke-Verbandes unterstützt die Energiewende, fordert von Gabriel aber eine bezahlbare und nachhaltige Energiepolitik. Dobrindts Breitband-Ausbau sieht sie hingegen kritisch.

Die 42-Jährige ist seit September Hauptgeschäftsführerin des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU), der Interessenvertretung der kommunalen Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft. Bis Anfang 2015 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, von 2009 bis 2013 Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltressort. Die Diplom-Chemikerin aus dem brandenburgischen Luckenwalde trat 1996 in die CDU ein, 2000 wurde sie Mitglied des CDU-Bundesvorstands, von 1998 bis September 2015 war sie Bundestagsabgeordnete. imago/Metodi Popow

Katherina Reiche

Die 42-Jährige ist seit September Hauptgeschäftsführerin des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU), der Interessenvertretung der kommunalen Versorgungs- und Entsorgungswirtschaft. Bis Anfang 2015 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, von 2009 bis 2013 Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltressort. Die Diplom-Chemikerin aus dem brandenburgischen Luckenwalde trat 1996 in die CDU ein, 2000 wurde sie Mitglied des CDU-Bundesvorstands, von 1998 bis September 2015 war sie Bundestagsabgeordnete.

BerlinVon ihrem Büro an der Invalidenstraße in Berlin aus hat Katherina Reiche, neue Hauptgeschäftsführerin des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU), einen freien Blick auf das Bundeswirtschaftsministerium und das Verkehrsministerium. Mit beiden Häusern steht die Ex-Staatssekretärin in regem, aber nicht immer harmonischem Austausch.

Viele Stadtwerke sind in einer wirtschaftlich schwierigen Lage. Wird man sich daran gewöhnen müssen, dass Stadtwerke pleitegehen?

Nein, das glaube ich nicht. Stadtwerke haben eine Funktion, die weit über die eines reinen Wirtschaftsunternehmens hinausgeht. Sie sind integraler Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Kommune ein Stadtwerk mal so eben pleitegehen...

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