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30.11.2016

18:05 Uhr

Islamist beim Verfassungsschutz

Der neue innere Feind

VonDietmar Neuerer

PremiumEin mutmaßlicher Islamist hat sich in den Verfassungsschutz geschleust. Das offenbart eine neue Art der Bedrohung. Handeln muss jetzt der Staat. Ein Kommentar.

Nicht der erste Unterwanderungsversuch in Deutschland. dpa

Landesamt für Verfassungsschutz in Erfurt

Nicht der erste Unterwanderungsversuch in Deutschland.

Der Fall des enttarnten mutmaßlichen Islamisten beim Verfassungsschutz wirft ein neues Schlaglicht auf die innere Sicherheit in Deutschland. Dass Gefährder aus der Mitte der Sicherheitsbehörden heraus operieren, um Anschläge zu initiieren, hatte so bisher niemand wirklich auf dem Schirm. Auch wenn der Chef der Behörde, Hans-Georg Maaßen, jetzt betont, dass auch der deutsche Inlandsgeheimdienst wie jeder Nachrichtendienst Ziel strategischer Einschleusungsversuche ausländischer Dienste, Extremisten und Terroristen ist, brachte man das Phänomen des sogenannten Innentäters bisher eher mit Spionage in Verbindung, also dem Abfluss von sensiblen Informationen aus staatlichen Stellen oder Unternehmen.

Nunmehr, so scheint es, haben es die Sicherheitsbehörden mit einem...

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