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02.04.2017

17:50 Uhr

IW-Studie

Wohlstand durch Technik

VonFrank Specht

PremiumSo gut wie jetzt wird es Deutschland nicht immer gehen. Das Wachstum läuft laut des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Gefahr, sich zu halbieren. Nur Investitionen in die richtigen Bereiche, können das verhindern.

Die Produktivität in entwickelten Volkswirtschaften wächst laut IW nur noch mit angezogener Handbremse. Reuters, Sascha Rheker

Roboter in einem Forschungsprojekt

Die Produktivität in entwickelten Volkswirtschaften wächst laut IW nur noch mit angezogener Handbremse.

BerlinNur mit einem kräftigen Technologieschub wird Deutschland seinen Wohlstand auch über die kommenden zwei Dekaden retten können. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die Kölner Forscher haben berechnet wie viel zusätzliches Wachstum nötig ist, um die schrumpfende Zahl von Arbeitskräften zu kompensieren.

Sie gehen davon aus, dass die Zahl der Erwerbspersonen bis 2035 um durchschnittlich 0,4 Prozent pro Jahr sinken wird. Stellen die 15- bis 67-Jährigen heute noch 69 Prozent der Bevölkerung, werden es dann nur noch 63 Prozent sein. Soll trotz der alternden Bevölkerung der Wohlstand, also...

Kommentare (1)

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Frau Edelgard Kah

03.04.2017, 12:48 Uhr

Sehr geehrter Herr Specht,

ich halte die Berechnungen des IW für ein Verwirrspiel mit Zahlen. Im Zentrum ihrer Überlegungen steht, dass die Zahl der Erwerbspersonen bis 2035 um durchschnittlich 0,4 % pro Jahr sinken soll.

Das ist ein so winziger Rückgang, dass er leicht durch höhere Erwerbsbeteiligung der Frauen, der Flüchtlinge und durch Verlängerung der Lebensarbeitszeit kompensiert werden kann. Aber das ist nur eine Randbemwerkung.

Im Zentrum steht die Frage, ob nur die Zahl der Erwerbspersonen Jahr für Jahr leicht zurückgehen wird? Schrumpft gleichzeitig auch die Gesamtbevölkerung in ähnlichem Ausmaß, brauchen wir keinen zusätzlichen Produktivitätsschub.

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