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08.02.2017

12:12 Uhr

Joschka Fischer bei Asia Business Insights

„Wir erleben eine welthistorische Zäsur“

VonChristian Wermke

PremiumJoschka Fischer sagt, der Westen stehe auf dem Spiel. Der ehemalige Außenminister warnt vor Marine Le Pen in Frankreich, hat die USA unter Trump noch nicht ganz abgeschrieben – und sieht Chancen für Asien und Europa.

Asia Business Insights

Achtung Europa – „Trump wird sich nicht einkriegen“

Asia Business Insights: Achtung Europa – „Trump wird sich nicht einkriegen“

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DüsseldorfBeunruhigt ist er, nachdenklich. Auch mit dem Brexit habe nun mal keiner gerechnet. Und über Donald Trump sei anfangs noch gelächelt worden. In knapp drei Monaten könnte die Welt nun tatsächlich in den Abgrund schlittern: „Sollte Frankreich Marine Le Pen wählen – dagegen war Trump ein Kräuseln auf der Wasseroberfläche“, meint der ehemalige Außenminister Joschka Fischer. Paris würde sich damit nicht nur aus dem Euro verabschieden, sondern auch aus Europa. „Das würde zu einer globalen Krise führen und auch unser Land auf das Schwerste treffen.“

Fischer, 68 Jahre alt, ist für den abendlichen Ausklang der Handelsblatt-Konferenz Asia Business Insights...

Kommentare (2)

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Herr Lothar Bitschnau

08.02.2017, 12:35 Uhr

Solange die europäischen Medien und einige "Verwaltugspolitiker" Päsident Trump und seine Wähler in unerdenklicher Vielfalt kritisieren, veralbern und kränken, ist das zum Schaden Europas. Man stelle sich das ganze mal umgekehrt vor.

Und warum wird die EU so unbeliebt bei den Bürgern. Nur ein Beispiel:
IRLAND schlüpfte 2010 unter einen 85 Mrd. EU Rettungsschirm und
lehnt jetzt 13 Mrd. Steuern von apple ab. Wer soll das verstehen?

Frau Edelgard Kah

08.02.2017, 13:35 Uhr

Glaubt man Herrn Fischer, würde die Wahl von frau Le Pen zu einer globalen Krise führen und auch unser Land auf das Schwerste treffen.

Geht es nicht auch ein bißchen kleiner, Herr Fischer? Müssen Sie gleich den Weltuntergang an die Wand malen?

Ich bin guten Mutes, dass sich die Franzosen bei der von Le Pen angekündigten Volksabstimmung für einen Verbleib in der EU entscheiden.

Mag sein, dass sich Paris vom Euro verabschiedet und dies Turbulenzen an den Finanzmärkten auslöst. Aber ist das schon die Apokalypse? Zur Erinnerung: In der gesamten Nachkriegszeit bis zum Jahr 2000 gab es überhaupt keine Gemeinschaftswährung. Und wir lebten doch.

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