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02.12.2016

06:00 Uhr

Kalte Progression

Schäubles Steuertrick

VonMartin Greive

PremiumPünktlich zum Wahljahr bringt die Bundesregierung milliardenschwere Steuersenkungen auf den Weg. Eine Studie zeigt aber: Die Große Koalition gleicht angefallene Mehrbelastungen nur geringfügig aus.

Milliardeneinnahmen durch die kalte Progression. dpa

Finanzminister Schäuble

Milliardeneinnahmen durch die kalte Progression.

BerlinWenn ein Gesetz schnell durch den Bundestag soll, greift die Regierung gerne zu einem Kniff: Sie hängt es einfach an ein anderes dran. So geschehen am Donnerstagabend: Da verabschiedete die Große Koalition ihre Steuersenkungen für 2017 mit einem anderen Steuergesetz.

Die Bundesregierung hatte es aus einem guten Grund so eilig. Pünktlich zum Wahljahr will sie sich für die größte Steuerentlastung seit der Steuerreform Gerhard Schröders (SPD) feiern lassen. Höhere Grundfreibeträge und vor allem der Abbau so genannter schleichender Steuererhöhungen („kalte Progression“) entlasten die Steuerzahler ab 2017 um 6,3 Milliarden Euro im Schnitt jährlich. Aus Sicht des Bundesfinanzministeriums ist damit...

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