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30.03.2017

17:21 Uhr

Koalitionsgipfel

Duell ohne rauchende Colts

VonThomas Sigmund

PremiumBeim Koalitionsausschuss von CDU und SPD hätte es argumentativ zur Sache gehen können – das ist es nicht. Statt vom Boom zu profitieren, tut Schulz sich schwer gegen Merkel zu punkten. Eine Analyse.

Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses sind mit Schreckschusspistolen statt mit harten Bandagen ausgehandelt worden. dpa

Merkel und Schulz

Die Ergebnisse des Koalitionsausschusses sind mit Schreckschusspistolen statt mit harten Bandagen ausgehandelt worden.

BerlinIm Koalitionsausschuss kam es zum ersten direkten Aufeinandertreffen zwischen der Kanzlerin und ihrem Herausforderer. Doch Angela Merkel und Martin Schulz ließen die Colts stecken, die Ergebnisse sind eher mit Schreckschusspistolen auf dem grünen Tisch ausgehandelt worden. Union und SPD einigten sich bei unstrittigen Themen wie Kinderehen oder härteren Strafen für Einbrecher. Bei heißen Eisen wie der Deckelung der Managergehälter ließen sich beide Seiten alle Optionen offen, es muss ja auch noch Munition für den Wahlkampf geben.

Trotzdem hatte man wie in den letzten dreieinhalb Jahren der Großen Koalition den Eindruck: Die SPD treibt ihre Themen, etwa die Rückkehr von...

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