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18.12.2016

09:09 Uhr

Koalitionsoptionen im Bund

Alternativen gegen Alternativlosigkeit

VonChristian Rickens

PremiumMan hat das Gefühl, die Bundestagswahl ist entschieden: vier weitere Jahre Große Koalition unter Merkel. Die etablierten Parteien sollten dringend neue Koalitionsoptionen ausloten – um ihrer selbst willen. Eine Analyse.

Rot-Grün und Schwarz-Gelb werden im kommenden Bundestag aller Voraussicht nach keine Mehrheit finden. dpa

Buntstifte in Ampelkoalitionsfarben

Rot-Grün und Schwarz-Gelb werden im kommenden Bundestag aller Voraussicht nach keine Mehrheit finden.

Nichts ist so lähmend für die politische Debatte wie das Gift der gefühlten Alternativlosigkeit. Bei allzu vielen Deutschen hat sich der Eindruck festgesetzt, dass die Bundestagswahl bereits vor Beginn des Wahljahres 2017 entschieden ist: vier weitere Jahre Große Koalition unter Angela Merkel.

Bei allen wichtigen Umfrageinstituten liegt die SPD derzeit über zehn Prozentpunkte hinter der Union zurück. Aus heutiger Sicht erscheint es daher unrealistisch, dass die SPD in einer erneuten Großen Koalition den Kanzler stellen könnte, ganz egal, ob der Kandidat nun Sigmar Gabriel, Martin Schulz oder Olaf Scholz heißt. Woher sollte der Kampfgeist für die große Aufholjagd kommen,...

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