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17.06.2016

06:24 Uhr

Kölner Erzbischof Woelki

„Christen sollten nicht mit Pegida demonstrieren“

VonFlorian Kolf, Simone Wermelskirchen

PremiumDer Kölner Erzbischof Rainer Maria Woelki versteht sich als Anwalt der Flüchtlinge. Im Interview spricht er über die integrative Kraft des Fußballs, Flüchtlinge in Pfarrhäusern und die Frage, ob Christen AfD wählen dürfen.

„Für uns naht die Urlaubszeit, und wir werden das Meer, die Sonne und die Fremdheit der Länder genießen. Gleichzeitig haben wir Angst vor dem Fremden.“ Uta Wagner für Handelsblatt

Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki

„Für uns naht die Urlaubszeit, und wir werden das Meer, die Sonne und die Fremdheit der Länder genießen. Gleichzeitig haben wir Angst vor dem Fremden.“

KölnAls Chef des größten deutschen Bistums Köln hat Rainer Maria Kardinal Woelki eine gewichtige Stimme in der Deutschen Bischofskonferenz. Vehement verteidigt er stets Zuflucht als Menschenrecht. Pünktlich auf die Minute erscheint er dann im unprätentiösen Konferenzraum neben dem Priesterseminar, pünktlich wird das Interview enden. Der Erzbischof ist stärker durchgetaktet als mancher Manager und strahlt dennoch große Ruhe aus. Geht es um Flüchtlinge, ist er als wortgewaltig bekannt, doch er beherzigt auch eine selten gewordene Gepflogenheit: schweigen, denken, erst dann reden.

Herr Erzbischof, der deutsche Fußballspieler Jérôme Boateng ist in Berlin aufgewachsen, Christ. Warum wird er dennoch als Fremder diskriminiert?...

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