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05.10.2017

18:04 Uhr

Kommentar zu SPD-Chef Martin Schulz

Der Mann fürs Grobe

VonKlaus Stratmann

PremiumDie SPD muss sich nach der Niederlage bei der Bundestagswahl grundlegend erneuern. Ausgerechnet der erfolglose Kanzlerkandidat Martin Schulz soll den Neuanfang der Partei organisieren. Er könnte der Mann für den Übergang sein. Ein Kommentar.

Es gibt ausgeprägte Skrupel, ihn nun vom Hof zu jagen. dpa

Martin Schulz

Es gibt ausgeprägte Skrupel, ihn nun vom Hof zu jagen.

Die SPD schaut in den Abgrund. Wenn die Partei nicht komplett abstürzen und in der Bedeutungslosigkeit versinken will, muss sie sich grundlegend erneuern. Damit muss sie sofort beginnen. Vieles spricht dafür, dass Martin Schulz, der die Partei zielstrebig in Richtung Abgrund geführt hat, mit der Aufgabe betraut wird, den Neuanfang zu organisieren. Das mag paradox klingen, es erscheint aber im Moment als die wahrscheinlichste Variante.

Schulz hat sich im Wahlkampf redlich und maximal erfolglos abgerackert. Er ist sicher nicht der Mann, der die Partei in eine glänzende Zukunft führen kann. Aber er könnte der SPD als Mann des Übergangs wertvolle...

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