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08.05.2017

15:31 Uhr

Kommentar zum SPD-Wirtschaftsprogramm

Schulz ist kein Schröder

VonThomas Sigmund

PremiumNach dem Debakel für die SPD in Schleswig-Holstein hatte die Partei auf einen Befreiungsschlag von Martin Schulz gehofft. Doch der Kanzlerkandidat bleibt wirtschaftspolitisch weiter im Ungefähren. Ein Kommentar.

Ihm fehlt das Draufgängerische des Altkanzlers. dpa

Martin Schulz

Ihm fehlt das Draufgängerische des Altkanzlers.

Martin Schulz hat in seiner groß angekündigten wirtschaftspolitischen Grundsatzrede nichts Falsches gesagt. Der SPD-Kanzlerkandidat warnt vor „unerfüllbaren Sozialversprechen und unerfüllbaren Steuersenkungsversprechen“. Dem widerspricht sicherlich niemand. Wer allerdings darauf hoffte, eine umfassende Modernisierungsagenda von Schulz zu hören, wurde enttäuscht.

Der SPD-Mann schlug den großen geschichtlichen Bogen von Ludwig Erhard, Helmut Schmidt bis zur Reformagenda von Gerhard Schröder. Doch die alles entscheidende Frage, wie er die drängenden Zukunftsprobleme des Landes bei Bildung oder Digitalisierung lösen will, beantwortete er nicht. Er blieb wie seit Beginn seiner Wahlkampagne im Ungefähren, wenn es darum geht, die Wachstumskräfte in Deutschland zu entfesseln. Gerade nach so einem...

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