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20.07.2015

08:06 Uhr

Kommentar zur Griechenland-Krise

Kabinett der Streithähne

VonHans-Jürgen Jakobs

PremiumDie Beziehung zwischen Sigmar Gabriel, dem aufstiegswilligen, glücklosen Vizekanzler, und Wolfgang Schäuble, der karriereneutralen, glückreichen Nummer zwei, nimmt an Schärfe zu. Es ist ein Konflikt, der uns viel lehrt.

Zwei, die sich nicht immer verstehen: Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU, l) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD). dpa

Schäuble und Gabriel

Zwei, die sich nicht immer verstehen: Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU, l) und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

Alte Männer sind gefährlich, weil sie im Karrierespiel nichts mehr zu verlieren und zu gewinnen haben. Das macht frei. Wie frei, erfahren in diesen Tagen die deutsche Bevölkerung und die Mitglieder der Bundesregierung bis hin zur Kanzlerin am Beispiel des 72-jährigen Wolfgang Schäuble. Der Finanzminister will sich seine Idee von einem temporären Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone (Grexit) partout nicht austreiben lassen – und gibt in dieser Sache Kostproben einer in 43 Jahren Bundestagszugehörigkeit gereiften Politik-Kunst. Dabei jongliert er sogar öffentlich mit der Möglichkeit, beim Bundespräsidenten um seine Entlassung zu bitten. Der Christdemokrat, der schon den Einheitsvertrag mit der DDR...

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