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24.11.2016

18:13 Uhr

Konjunkturausblick

Der Export schwächelt

VonNorbert Häring, Donata Riedel

PremiumDeutschland gilt als Exportmeister. Doch nun scheint sich das Ungleichgewicht hierzulande auszubalancieren. Deutschland sei auf dem Weg zu einer ausgewogenen Wirtschaftsstruktur, sagen Experten.

Der Trend zur wichtiger werdenden Binnenkonjunktur für das deutsche Wachstum hält offenbar an. dpa

Containerschiff im Hamburger Hafen

Der Trend zur wichtiger werdenden Binnenkonjunktur für das deutsche Wachstum hält offenbar an.

Frankfurt, BerlinSeit Jahren beherrscht das Thema die internationalen Treffen von Regierungschefs und Finanzministern: Deutschlands hohe Export-Überschüsse, die einem gleichmäßigen Weltwirtschaftswachstum ebenso entgegenstünden wie die große Importabhängigkeit vieler anderer Länder. In diesem Jahr scheint sich das Ungleichgewicht in Deutschland auszubalancieren. „Deutschland ist auf dem Weg zu einer ausgewogeneren Wirtschaftsstruktur mit eher stagnierenden Exporten und kräftig wachsenden Importen“, sagte DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner. Er blickt auf den Abschlussbericht des Statistischen Bundesamts über das mit 0,2 Prozent insgesamt schwache Wirtschaftswachstum im dritten Quartal. Demnach stiegen die preisbereinigten Exporte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,2 Prozent, während die Importe um 2,2 Prozent zulegten.

Der...

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