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18.07.2016

17:29 Uhr

KPMG unter Druck

Hahn-Debakel zieht Kreise

VonHeike Anger, Christoph Schlautmann

PremiumDie Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG gerät durch den geplatzten Verkauf des Flughafens Hahns unter Druck. Der frühere Ministerpräsident Rudolf Scharping erhebt schwere Vorwürfe – und springt Malu Dreyer zur Seite.

„Blamable und schlimme Angelegenheit.“ Reuters

Ryanair-Maschine am Flughafen Hahn

„Blamable und schlimme Angelegenheit.“

Berlin, DüsseldorfEs sei eine „blamable und schlimme“ Angelegenheit, muss Malu Dreyer zugeben. Gemeint ist der geplatzte Verkauf des Pleiteflughafens Hahn, der der Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz bereits ein Misstrauensvotum bescherte, das sie nach einer Zitterpartie überstand. Womöglich folgt nun ein Untersuchungsausschuss. Derzeit prüft der Landesrechnungshof die Vorkommnisse im Hunsrück. „Wir werden weiterhin alles daransetzen, den Verkaufsprozess auch mit neuen Bietern zu einem guten Ende zu führen“, sagte Dreyer dem Handelsblatt. „Ich habe auch stets betont und tue das auch jetzt, dass es ein schwieriges Projekt ist.“

Dabei wollte die SPD-Politikerin alles richtig machen, holte extra die Beratungsgesellschaft KPMG für den...

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