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23.04.2015

14:58 Uhr

Kritik an Gabriels Klimaabgabe

Kumpel von einst

VonDana Heide, Silke Kersting, Daniel Delhaes, Jürgen Flauger

PremiumKampf um Kohle: Wirtschaftsminister Gabriel bringt mit der „Klimaabgabe“ viele Verbündete gegen sich auf. Kumpel und Genossen sehen Zehntausende Arbeitsplätze in Gefahr. Am Ende profitiert vor allem: Kanzlerin Merkel.

SPD-Genossen fürchten, der Parteichef begehe „politischen Selbstmord“ (Archivbild von 2007). dpa/picture-alliance

Sigmar Gabriel in Kumpelkluft

SPD-Genossen fürchten, der Parteichef begehe „politischen Selbstmord“ (Archivbild von 2007).

Berlin, DüsseldorfVor fast 20 Jahren zogen Tausende Kohlekumpel gemeinsam mit SPD-Anhängern in Bonn ins Regierungsviertel, um den Bergbau gegen die Abbaupläne von Union und FDP zu verteidigen. Am kommenden Samstag ist es wieder so weit: Dann werden 10.000 Mitglieder der Gewerkschaften IG BCE und Verdi in Berlin demonstrieren – nur diesmal gegen Pläne eines Sozialdemokraten.

Es ist Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der Kumpel und Genossen auf Trab bringt. Der Politiker will mit einer Kohleabgabe Kraftwerksbetreiber zwingen, weniger CO2 zu produzieren. Die Gegner sehen 100.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

Kaum dass die SPD die Gewerkschaften mit dem Mindestlohn und der Rente mit...

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