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30.11.2015

12:48 Uhr

Laboraffäre in Bayern

Generalstaatsanwälte unter Verdacht

VonJan Keuchel

PremiumIn der bayerischen „Laboraffäre“ stehen nun zwei Top-Beamte unter Verdacht. Sie sollen falsche Aussagen gemacht und Ermittlungen behindert haben. Damit gerät auch Bayerns Justizminister in Bedrängnis.

Wurde das Verfahren behindert? dpa

Ermittlungsakten zum „Untersuchungsausschuss Labor“

Wurde das Verfahren behindert?

DüsseldorfWenn Christoph Strötz am Dienstag vor dem bayerischen Untersuchungsausschuss „Labor“ aussagt, dann könnte der Zeugenplatzschnell zum heißen Stuhl werden. Der ehemalige Münchener Generalstaatsanwalt soll dem Ausschuss helfen, eine brisante Frage zu klären: Warum verlief ein gigantisches Ermittlungsverfahren gegen rund 10 000 betrugsverdächtige Ärzte und den Großlaborbetreiber Bernd Schottdorf ergebnislos im Sande?

Für Strötz selbst steht viel auf dem Spiel. Er war nicht nur verantwortlich eingebunden in das Verfahren, das als Justizdesaster endete. Er hat nach Recherchen des Handelsblatts womöglich auch Falschaussagen vor dem Rechtsausschuss des bayerischen Parlaments gemacht.

Vor wenigen Tagen wurden Strötz und seine damalige rechte Hand Manfred Nötzel...

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