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25.02.2015

17:12 Uhr

Leitartikel

Der Gürtel wird weiter geschnallt

VonAxel Schrinner

PremiumKritiker bemängeln, der Tarifabschluss der Metallindustrie falle zu üppig aus. Dabei werden solche Vertragskonditionen den Boom der deutschen Wirtschaft nicht bremsen können.

Haben vorerst keinen Grund mehr zu streiken: Beschäftigte der Metallindustrie. dpa

Metallarbeiter im Streik

Haben vorerst keinen Grund mehr zu streiken: Beschäftigte der Metallindustrie.

BerlinEin Vertrag wird immer dann unterzeichnet, wenn sich beide Vertragsparteien einen Vorteil versprechen. Insofern ist die jetzt gefundene Einigung im Tarifstreit der Metallindustrie höchst effizient: Die Arbeitgeber haben einen teuren Streik und einen Großteil der Zusatzforderungen der Gewerkschaften abgewendet, die 3,7 Millionen Beschäftigten bekommen einen üppigen Lohnzuschlag von 3,4 Prozent. Angesichts von Nullinflation ist das ein ungewöhnlich hohes Reallohnplus. Doch kann sich Deutschland solche Tarifabschlüsse leisten? Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat die Frage reflexartig mit einem klaren Nein beantwortet. Der Metall-Abschluss dürfe keinesfalls Vorbild für die anstehenden Verhandlungen in der Chemieindustrie und im öffentlichen Dienst der Länder sein!

3,4 Prozent mehr: Tarifabschluss spaltet Arbeitgeber

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Die Entgelterhöhung in der Metall- und Elektroindustrie im Pilotbezirk Baden-Württemberg überfordert viele Betriebe, so die Sorge der Arbeitgeber. Die IG Metall bekommt dagegen Schützenhilfe von der Bundesbank.

Tatsächlich aber...

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