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01.06.2017

19:10 Uhr

Li bei Merkel in Berlin

Unverhofftes Geschenk für die Autoindustrie aus China

VonKlaus Stratmann, Stephan Scheuer

PremiumChinas Premier Li Keqiang stellt der deutschen Autoindustrie eine Entschärfung der geplanten Quote für Elektroautos in Aussicht. Für die deutsche Schlüsselbranche ist das Thema von essenzieller Bedeutung. Beobachter werten das Entgegenkommen Chinas als Bestandteil eines Deals zwischen Berlin und Peking.

Eine der wichtigsten Handelsbarrieren wird abgebaut. AFP; Files; Francois Guillot

Li zu Besuch bei Merkel

Eine der wichtigsten Handelsbarrieren wird abgebaut.

BerlinDas Präsent, das Li Keqiang aus Peking mitgebracht hatte, sorgte bei den deutschen Autobauern für Erleichterung: Der chinesische Ministerpräsident machte bei seinem Besuch in Berlin am Donnerstag deutlich, dass sein Land der deutschen Autoindustrie bei der in China geplanten Zwangsquote für Elektroautos einen großen Schritt entgegenkommen will. Li bestätigt damit erstmals öffentlich eine Vereinbarung zwischen beiden Ländern, die Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Jahresanfang initiiert hatte.

Man werde den Wünschen der Deutschen Rechnung tragen, kündigte Li nach einem Treffen mit der Bundeskanzlerin an. „Wir haben eine Lösung gefunden“, sagte er. Details nannte er zwar nicht. Nach Informationen des Handelsblatts aus...

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