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21.07.2015

21:22 Uhr

Malu Dreyer im Interview

„Der Bund muss das Geld an die Länder weitergeben“

VonBarbara Gillmann

PremiumDie rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) führt ein Land, das seit vielen Jahren massiv in die Kinderbetreuung investiert. Nun hofft sie auf mehr Mittel aus Berlin – und zeigt „Herz“ für Bayern.

Als Malu Dreyer 2013 das Amt der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin übernahm, war sie die erste Frau an der Spitze des Bundeslands. Vorher arbeitete sie als Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. dpa

Soziale Ministerin

Als Malu Dreyer 2013 das Amt der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin übernahm, war sie die erste Frau an der Spitze des Bundeslands. Vorher arbeitete sie als Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie.

Frau Dreyer, führt Ihr Land nun ein eigenes Betreuungsgeld ein?
Nein, ganz sicher nicht. Wir waren noch nie für das Betreuungsgeld. Wir haben stattdessen in den Ausbau der Kinderbetreuung sehr viel Geld investiert; alleine im diesem Jahr geben wir mehr als eine halbe Milliarde Euro für den Kitabereich aus und haben eine der besten Versorgungsquoten unter den westdeutschen Flächenländern.

Ist es denn gut, wenn nun einzelne Bundesländer wie der Freistaat Bayern eine Landesleistung einführen, während die Mehrheit das nicht tut?
Wenn Bayern das möchte, steht es ihm frei, das ist das Wesen des Föderalismus. Der Freistaat hat ja auch die...

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