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10.08.2015

15:11 Uhr

Manfred Güllner zur SPD-Urwahl

„Für die Partei wäre das katastrophal“

VonKlaus Stratmann

PremiumOpfer und Nutznießer einer Urwahl: Bestimmt die SPD-Basis ihren Kanzlerkandidaten, würde das Andrea Nahles nutzen – und Sigmar Gabriel schaden, glaubt Forsa-Chef Manfred Güllner. Er erklärt, warum das so kommen könnte.

Bei einer Urwahl hätte sie bessere Chancen, meint Manfred Güllner. AFP

SPD-Spitze Sigmar Gabriel und Andrea Nahles

Bei einer Urwahl hätte sie bessere Chancen, meint Manfred Güllner.

BerlinWürden Sie der SPD empfehlen, den Kanzlerkandidaten per Urwahl zu ermitteln?
Es spricht natürlich nichts dagegen, die Basis entscheiden zu lassen. Daher ist der Vorschlag grundsätzlich in Ordnung.

Begeistert sind Sie aber nicht.
Eine Urwahl schadet nichts, sie ist aber mit großem Aufwand verbunden. Und außerdem ist sie kein Erfolgsgarant. Das belegt die Bundestagswahl 1994. Zuvor hatte sich die SPD-Basis mehrheitlich für Rudolf Scharping als Vorsitzenden entschieden, der dann auch Kanzlerkandidat wurde. Amtsinhaber Helmut Kohl fuhr bei den Bundestagswahlen einen satten Sieg ein. Und als die Berliner SPD sich 1999 in einer Urwahl für Walter Momper als Kandidaten...

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