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21.01.2016

11:52 Uhr

Mehr Markt in der Energieversorgung

Die späte Einsicht des Sigmar Gabriel

VonJürgen Flauger

PremiumDer Appell von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel für mehr Markt in der Energieversorgung war überfällig. Die Einsicht kommt nur reichlich spät – wahrscheinlich sogar zu spät. Eine Analyse.

Am Kohlestrom scheiden sich die Geister. dpa

RWE-Braunkohlekraftwerk in Niederaußem bei Bergheim

Am Kohlestrom scheiden sich die Geister.

DüsseldorfBundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel ist um markige Worte nicht verlegen. Die Produzenten von erneuerbaren Energien verglich er auf der Handelsblatt-Energietagung einfach mal mit Hunden. Es sei richtig gewesen, den Grünstrom-Produzenten eine Anschubhilfe zu geben, als diese noch Welpen waren, also noch klein und unbedeutend. Inzwischen seien aus den Welpen aber Jagdhunde geworden – und diese mächtigen Spieler auf dem Energiemarkt bräuchten eines nun überhaupt nicht mehr: einen Welpenschutz. Mit dem Vergleich aus der Tierwelt begründete Gabriel eine Neuausrichtung seiner Energiepolitik, die Produzenten von Wind- oder Solarenergie als Kampfansage verstehen dürfen. Die Zeit der kompletten Absicherung der Risiken ist endgültig vorbei,...

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