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16.02.2016

11:29 Uhr

Merkels Flüchtlingspolitik

Die letzte Europäerin

VonJens Münchrath

PremiumMerkel hat in der Flüchtlingspolitik Fehler gemacht. Doch in einem hat die Kanzlerin recht: Es gibt keine nationalen Lösungen – nur europäische. Wenn ihr das gelingt, hat sie den Friedensnobelpreis sicher. Eine Analyse.

Einsam in Europa. AFP

Kanzlerin Angela Merkel

Einsam in Europa.

Es ist schon beängstigend, in welch atemberaubendem Tempo die Europäische Union an Reputation und Bindekraft verliert. Statt eine gemeinsame Lösung für die Flüchtlingskrise zu suchen, leisten sich die Mitgliedstaaten einen desaströsen Wettbewerb, wer die höchsten Mauern baut. Wenig Hoffnung besteht, dass der EU-Gipfel in dieser Woche die Wende bringen könnte.

Ein Blick auf die Zahlen veranschaulicht das Trauerspiel. 1,1 Millionen Flüchtlinge hat Deutschland seit Januar 2015 aufgenommen. Nimmt man allerdings die übrigen EU-Staaten dazu, wächst die Zahl kaum. Frankreich hat jetzt noch einmal bekräftigt, keinesfalls mehr als 30.000 Flüchtlinge aufzunehmen. Das ist das triste Bild Europas, und es wird noch...

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