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09.03.2017

06:19 Uhr

Merkels Nähe zur Autoindustrie

Direkter Draht ins Kanzleramt

VonDaniel Delhaes, Till Hoppe

PremiumDer Untersuchungsausschuss zum VW-Abgasskandal schließt mit der Befragung der Kanzlerin. Gab es Kumpanei – oder war es Industriepolitik, wie Merkel sagt? Die Autobranche hat seit Jahren gute Verbindungen zu den Behörden.

Merkel und Ex-VW-Chef Winterkorn auf der Automesse IAA 2007. picture-alliance/ dpa

Nähe zur Schlüsselindustrie

Merkel und Ex-VW-Chef Winterkorn auf der Automesse IAA 2007.

Berlin, BrüsselAngela Merkel hat sich handschriftlich Notizen gemacht, auf DIN-A5-Zetteln, das muss zur Vorbereitung reichen. Sie sei ja Umweltministerin gewesen von 1994 bis 1998 und daher „gut vertraut“ mit der Abgasthematik bei Fahrzeugen, sagt die Kanzlerin gleich zu Beginn ihrer Anhörung im Untersuchungsausschuss des Bundestages. Auch als Kanzlerin habe sie sich immer wieder damit beschäftigt, etwa wenn die Bundesregierung bei Verhandlungen in Brüssel mit einer Meinung auftreten musste. Sie habe aber die Unterlagen noch einmal angeschaut und sich zu erinnern versucht.

Merkel hat am Mittwochnachmittag im großen Saal Platz genommen. Dort, wo vor gut acht Wochen Ex-Volkswagen-Chef Martin Winterkorn

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