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09.04.2015

16:50 Uhr

Mindestlohn

Nahles verteidigt ihr Vorzeigeprojekt

VonFrank Specht

Premium100 Tage nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist die Bundesarbeitsministerin zufrieden. Kritik an der Praxistauglichkeit gibt es zwar weiterhin. Änderungen will Andrea Nahles aber keine vornehmen.

Vor allem Mitarbeiter in der Gastronomie profitieren von dem neuen Gesetz. action press

Vor allem Mitarbeiter in der Gastronomie profitieren von dem neuen Gesetz.

BerlinWenn die Spitzen von Union und SPD in rund zwei Wochen über einen möglichen Änderungsbedarf beim Mindestlohn beraten, will Arbeitsministerin Andrea Nahles die Runde nicht lange aufhalten. „Wenn es nach mir geht, werde ich den Koalitionsausschuss zeitlich nicht überbeanspruchen“, sagt die SPD-Politikerin. Denn: „Es läuft gut.“

Seit 100 Tagen gilt die gesetzliche Lohnuntergrenze – und nicht alle ziehen eine so positive Bilanz wie die Ministerin. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer mahnt, Betriebe, die mehr als den Mindestlohn zahlen, von den bürokratischen Aufzeichnungspflichten auszunehmen. Auch die Regel, dass Firmen haften, wenn Subunternehmer nicht den Mindestlohn zahlen, müsse dringend fallen. Auch der Wirtschaftsflügel...

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