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27.07.2017

18:24 Uhr

Ministerin Hendricks bei VW

Das Ende der Geduld

VonSilke Kersting, Lukas Bay

PremiumDie Umweltministerin wirft der Autobranche bei ihrem Besuch in Wolfsburg kriminelles Verhalten vor, VW-Chef Müller antwortet mit dem Nachrüsten von vier Millionen Autos. Die Stimmung vor dem Dieselgipfel ist angespannt.

„Beim Dieselskandal wurde diese Ingenieurskunst sozusagen falsch mobilisiert, um es mal vorsichtig auszudrücken“, sagte die Bundesumweltministerin. dpa

Zu Besuch bei VW

„Beim Dieselskandal wurde diese Ingenieurskunst sozusagen falsch mobilisiert, um es mal vorsichtig auszudrücken“, sagte die Bundesumweltministerin.

Wolfsburg, DüsseldorfEs war die erste Begegnung eines Kabinettsmitglieds mit einem Autokonzernchef seit Bekanntwerden des Kartellverdachts – und Barbara Hendricks nutzte die Gunst der Stunde. Sie habe bei ihrem Gespräch mit Matthias Müller ihre Enttäuschung „und die meiner Kolleginnen und Kollegen in den anderen Ressorts“ zum Ausdruck gebracht, sagte die Umweltministerin. Kurz zuvor hatte sie knapp 30 Minuten mit dem Volkswagen-Chef gesprochen. Und das betreffe nicht nur die neuesten Vorwürfe von Kartellabsprachen, die offenkundig auch eng mit der Frage von Schmuddelsoftware verbunden sei. „Es ist ja eine ganze Serie in einer Bandbreite von Schummeleien, Verbrauchertäuschung bis hin zu kriminellem...

Kommentare (2)

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Frau Edelgard Kah

27.07.2017, 15:39 Uhr

Auch mir ist schon einmal der Kragen geplatzt. Aber bloße Vorwürfe sind eben keine Politik. Vorschläge, wie wir die Zukunft besser gestalten könnten, sind von Frau Hendricks nicht zu hören.
Ich hoffe, dass die Bundestagswahl am 24. September uns von dieser SPD-Dame erlöst.

Herr Matthias Moser

27.07.2017, 17:44 Uhr

Frau Hendricks vergißt, daß es auch SPD Minister waren, die jahrelang die Augen zu gemacht haben - nicht nur im Bund, sondern auch in den Ländern, zB. in Niedersachsen. Die Politik ist voll mit im Boot! Und zwar alle Farben!

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