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02.08.2016

16:49 Uhr

Misstrauensvotum von Rot-Rot-Grün?

Das Gerücht vom Kanzler-Wechsel

VonDaniel Delhaes

PremiumIn den Umfragen reicht es nicht für Rot-Rot-Grün – wohl aber im Bundestag: SPD, Grüne und Linke kommen dort auf eine Mehrheit mit zehn Stimmen vor der Union. Und so kursiert ein Gerücht vom konstruktiven Misstrauensvotum in Berlin.

Konstruktives Misstrauensvotum gegen die Kanzlerin? dpa

Angela Merkel

Konstruktives Misstrauensvotum gegen die Kanzlerin?

BerlinPünktlich zur Sommerzeit diskutiert die SPD gern die K-Frage. Im vergangenen Jahr befeuerte Torsten Albig die Debatte, als er es für ausgeschlossen hielt, dass ein SPD-Kandidat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) 2017 vom Thron stoßen könnte. Kürzlich bekräftigte der SPD-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein seine Einschätzung: Angesichts der Umfragewerte sei es „unglaubwürdig“, über einen SPD-Kandidaten zu spekulieren, zumal es auch für Rot-Rot-Grün nicht reichen würde.

In den Umfragen reicht es nicht – wohl aber im Bundestag. Dort stützt zwar die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD die Regierung; SPD, Grüne und Linke kommen aber ebenfalls auf eine Mehrheit mit zehn Stimmen vor der Union. Entsprechend kursiert ein Gerücht in Berlin: Rot-Rot-Grün könnte im November per konstruktivem Misstrauensvotum den Wechsel einleiten. So wie...

Kommentare (1)

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Herr Gerd Kintzel

02.08.2016, 17:20 Uhr

Sollen sie. Für Gabriel, Nahles, Schwesig und Co. wäre dieses Mißtrauensvotum das absolute politische Aus. Die SPD läge bei 10 Prozent und würde sich zwanzig Jahre nicht mehr von diesem Verrat erholen.

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