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13.04.2016

06:55 Uhr

Modell nicht „gescheitert“

Anbieter sehen Reformbedarf bei Riester-Rente

VonAnke Rezmer, Kerstin Leitel, Robert Landgraf

PremiumDie Finanzbranche zeigt sich in Sachen Riester-Rente selbstkritisch. Es gebe Reformbedarf, räumt man selbst bei der Fonds-Tochter der Deutschen Bank ein. Gescheitert sei das Modell aber nicht. Helfen könnte die Regierung.

Vor allem Geringverdiener sorgen nicht mit Riester vor. dpa

Senioren im Park

Vor allem Geringverdiener sorgen nicht mit Riester vor.

FrankfurtDie Finanzbranche zeigt Nehmerqualitäten. Auf die harsche Kritik von CSU-Chef Horst Seehofer an der staatlich geförderten Riester-Rente reagierten die Anbieter aktiv und positiv: Denn auch sie sehen Mängel am Konzept der privaten Förderrente und fordern Nachbesserungen der Bundesregierung.

„Es gibt Reformbedarf bei der Riester-Rente“, räumt Frank Breiting, Vertriebschef für Altersvorsorge-Produkte bei der Deutsche-Bank-Fonds-Tochter Deutsche Asset Management ein, einem großen Anbieter von Fonds-Riester-Renten. Daher begrüßt er, dass „das Thema Altersvorsorge politisch wieder ins Sichtfeld rückt“.

Selbstverständlich sägt die Finanzbranche aber nicht an dem Ast, auf dem sie sitzt; sie hält die Riester-Rente keineswegs „für gescheitert“. Die gut 16 Millionen...

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