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11.07.2017

15:00 Uhr

Nach G20-Krawallen

SPD wehrt sich gegen Linksextremismus-Vorwürfe

VonHeike Anger

PremiumDie SPD wehrt sich nach den G20-Krawallen gegen den Vorwurf aus der Union, sie würde Linksextremismus verharmlosen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer nennt die Zerstörungswut „verabscheuungswürdig“.

„Gewalt ist für die SPD kein legitimes Mittel der Politik in unserem demokratischen Rechts- und Sozialstaat.“ dpa

Malu Dreyer

„Gewalt ist für die SPD kein legitimes Mittel der Politik in unserem demokratischen Rechts- und Sozialstaat.“

BerlinNach den G20-Krawallen in Hamburg haben sich führende Sozialdemokraten gegen den Vorwurf aus CDU und CSU gewehrt, den Linksextremismus zu verharmlosen. „Ich widerspreche entschieden dem Versuch von Teilen der Union im Chor mit der AfD, die Sozialdemokratie in die Nähe gewalttätiger Extremisten zu rücken“, sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) dem Handelsblatt. Eine politische Instrumentalisierung des Gewaltausbruches in Hamburg sei völlig verfehlt. „Gewalt ist für die SPD kein legitimes Mittel der Politik in unserem demokratischen Rechts- und Sozialstaat“, betonte Dreyer. „Ich halte es für verabscheuenswürdig, mit welcher blinden Zerstörungswut und Hemmungslosigkeit die Gewalttäter vorgegangen sind.“ Die Vorgänge müssten...

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