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20.04.2015

16:37 Uhr

Nach jahrelangen Querelen

Gabriel stutzt die Energie-Agentur

VonDaniel Delhaes

PremiumSeit Jahren gibt es Kritik an der Dena, die zu unabhängig sei. Nun zieht Wirtschaftsminister Gabriel Konsequenzen, die Agentur soll künftig bei der Energiewende helfen – und sich weniger in die Tagespolitik einmischen.

Weniger Unabhängigkeit für die Dena. Deutsche Energie-Agentur GmbH

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel

Weniger Unabhängigkeit für die Dena.

BerlinDie Umzugshelfer trugen Tische und Computer auf den Dachboden des Bundeswirtschaftsministeriums. In einigen wenigen Räumen mit Dachschräge sollte die frisch gegründete Gesellschaft des Bundes Platz finden: die Deutsche Energie-Agentur (Dena).

Es war die Zeit der Liberalisierung, des Wettbewerbs, die Zeit von Rot-Grün, es war das Jahr 2000. Als Chef der neuen Agentur zog Stephan Kohler unters Dach, zuvor Leiter Energieagentur in Niedersachsen, dem Heimatland des damaligen Kanzlers Gerhard Schröder.

Die räumliche Nähe zur Politik löste aber Kohler schnell auf und zog mit seiner wachsenden Mannschaft um. Inzwischen sitzen 170 Mitarbeiter fern des Ministeriums und erwirtschaften mehr als 20 Millionen...

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