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18.05.2016

14:54 Uhr

Nachhilfe für Parteivorsitzende

Macht keinen Rentenwahlkampf!

PremiumWenn die Baby-Boomer in Rente gehen, kommen auf den Staat große Herausforderungen zu. Um darauf zu reagieren, gibt es vier Stellschrauben. Keine davon ist populär – oder eignet sich zum Wahlkampf. Eine Analyse.

Erst wenn die Baby-Boomer gestorben sind, wird die Gesellschaft wieder langsamer altern. dpa

Rentnerpaar

Erst wenn die Baby-Boomer gestorben sind, wird die Gesellschaft wieder langsamer altern.

Die Zeichen stehen auf Rentenwahlkampf. An einem einzigen Wochenende haben zwei Parteichefs infrage gestellt, was in den vergangenen gut 15 Jahren Konsens unter allen auf der Bundesebene Regierungsverantwortung tragenden Parteien war.
Der ehemalige Sozialexperte der Union und heutige CSU-Chef Horst Seehofer machte mit der absurden Aussage Stimmung, „dass etwa die Hälfte der Bevölkerung in der Sozialhilfe landet“, wenn das Sicherungsniveau von derzeit 47,7 Prozent bis auf das gesetzliche Mindestsicherungsniveau von 43 Prozent gesenkt werde. Vizekanzler Sigmar Gabriel konterte, dass natürlich eine „gerechte Anpassung der Rentenformel“ notwendig sei; „das Niveau der gesetzlichen Rente (dürfe) nicht weiter sinken“. Gleichzeitig teilte Seehofer mit...

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