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07.05.2015

08:19 Uhr

Nachrichtendienst

Im Auftrag ihrer Kanzlerin

VonTill Hoppe, Dietmar Neuerer, Daniel Delhaes

PremiumIm Abhörskandal versuchen die Kanzleramtsminister von heute und einst aufzuklären – mal mehr, mal weniger. Sie treten nicht nur in eigener Sache auf, denn längst ist die Affäre zu einer Krise der Angela Merkel geworden.

„Von den gegen mich erhobenen Vorwürfen bleibt nichts übrig.“

Innenminister de Maizière:

„Von den gegen mich erhobenen Vorwürfen bleibt nichts übrig.“

BerlinUm 13:10 Uhr im Reichstag. Thomas de Maizière (CDU) nähert sich der schweren, dunklen Tür zum Ausschusssaal. Abgeschirmt von Personenschützern, bahnt sich der Bundesinnenminister und ehemalige Kanzleramtschef wortlos den Weg durch die Menge. Die Abgeordneten, denen er im Parlamentarischen Kontrollgremium Rede und Antwort zur BND-Affäre stehen soll, warten schon.

Sieben Minuten später hastet Peter Altmaier (CDU) Richtung Saal. Der Kanzleramtschef muss sich aber erst einmal gedulden: Die Abgeordneten befragen zunächst seinen Vorvorgänger de Maizière und den Chef des Bundesnachrichtendienstes, Gerhard Schindler.

De Maizière, Altmaier, Schindler: Sie alle sollen aufklären  – und das ausgerechnet hinter verschlossener Tür. Sie sollen...

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