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30.04.2015

09:04 Uhr

Nachrichtendienst

Noch viele offene Fragen

VonTill Hoppe

PremiumIn der Affäre um die Spähversuche des amerikanischen Geheimdienstes mithilfe des BND in Europa gibt es viele Ungereimtheiten.

Organisationsmängel im BND. ap

Horchposten in Bad Aibling:

Organisationsmängel im BND.

Der US-Geheimdienst NSA hat sich der Hilfe des Bundesnachrichtendienstes (BND) bedient. Das wirft viele Fragen auf:

Wer wurde ausspioniert?

Bislang ist nur bekannt, dass die NSA den BND nach Suchwörtern im Zusammenhang mit EADS und Eurocopter suchen ließ, zudem nach verschiedenen französischen Behörden. Darüber hinaus sortierte die zuständige BND-Unterabteilung 40.000 verdächtige Suchbegriffe aus, darunter offenbar solche, die europäische Firmen, Behörden und Politiker betrafen.

Durch das Grundgesetz besonders geschützte Deutsche seien allerdings nicht darunter, betonte Kanzleramtschef Peter Altmaier vergangene Woche nach Handelsblatt-Informationen vor Abgeordneten. Ob die vielen Selektoren vor ihrer Aussortierung zur Filterung der Kommunikationsströme genutzt wurden, ist unklar.

Ging es...

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