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19.04.2016

06:19 Uhr

Netzagenturchef Jochen Homann

„Auch Telekom-Wettbewerber dürfen die Technik nutzen“

VonDaniel Delhaes

PremiumKonkurrenten sind sauer auf Bundesnetzagentur-Chef Jochen Homann: Er hat der Telekom erlaubt, ihre Kupferkabel künftig weitgehend exklusiv für den Breitbandausbau aufzurüsten. Im Interview verteidigt er seine Haltung.

„Wenn Glasfaser das Produkt der Zukunft ist, wird es sich durchsetzen.“ dapd

Jochen Homann, Chef der Bundesnetzagentur

„Wenn Glasfaser das Produkt der Zukunft ist, wird es sich durchsetzen.“

BerlinJochen Homann hat die Osterferien auf den Malediven verbracht. Gut erholt musste der Chef der Regulierungsbehörde gleich danach die hoch umstrittene Entscheidung im Beirat verteidigen, warum die Telekom in Zukunft exklusiv das Kupferkabel aufrüsten darf.

Herr Homann, welcher Technik gehört die Zukunft: der Glasfaser oder dem Kupferkabel?
Das entscheidet allein der Markt. Beide Technologien stehen im Wettbewerb. Wenn Glasfaser das Produkt der Zukunft ist, wird es sich durchsetzen.

Sie haben jetzt entschieden, dass vornehmlich die Deutsche Telekom das alte Kupferkabel mit der Vectoring-Technik aufrüsten darf. Warum?
Die Entwicklung geht eindeutig zur Gigabitgesellschaft. Die Frage hier ist doch, ob der...

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