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25.01.2017

16:01 Uhr

Neue Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries

Pragmatische Übergangslösung

VonHeike Anger, Dana Heide

PremiumDie frühere Justizministerin soll am Freitag als neue Wirtschaftsministerin vereidigt werden und folgt damit auf Sigmar Gabriel. Dabei wollte sich Brigitte Zypries eigentlich zurückziehen. Für einen Neuanfang steht sie nicht.

Von Rückzug kann keine Rede mehr sein. imago/IPON

Brigitte Zypries

Von Rückzug kann keine Rede mehr sein.

BerlinEigentlich wollte Brigitte Zypries kürzertreten. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium hatte bereits vergangenen Sommer angekündigt, nicht noch einmal für den Bundestag zu kandidieren. Seit 2005 hatte sie jeweils ein Direktmandat gewonnen. „Mit dem Zusammentritt des nächsten Bundestages werde ich das 64. Lebensjahr fast vollendet haben, und ich spüre, dass ich die enorme Arbeitsbelastung nicht mehr so mir nichts, dir nichts wegstecke“, so hatte Zypries damals in einem Brief ihren Rückzug begründet. Die Arbeitsbelastung dürfte jedoch nun zunächst weiter steigen.

Freitagmittag soll Zypries als Bundeswirtschaftsministerin vereidigt werden. Weil SPD-Chef und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, 57, nicht als Kanzlerkandidat antreten...

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