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29.04.2016

06:00 Uhr

Neuer Richterbund-Chef Gnisa

„Gerichte arbeiten am Limit“

VonAnja Stehle

PremiumDer neue Vorsitzende des Deutschen Richterbundes, Jens Gnisa, fordert eine bessere Ausstattung der Justiz. Bundesweit fehlten rund 2.000 Richter und Staatsanwälte. Der Sparkurs müsse ein Ende haben.

Der neue Vorsitzende des Deutschen Richterbundes verlangt ein Ende des Sparkurses. dpa

Mehr Geld für die Justiz gefordert

Der neue Vorsitzende des Deutschen Richterbundes verlangt ein Ende des Sparkurses.

BerlinPünktlich zu seinem Amtsantritt hat der neue Vorsitzende des Deutschen Richterbundes die Gelegenheit seine Forderungen an die Politik an höchster Stelle einzuspeisen. Am Freitag werden bei der Antrittsrede von Jens Gnisa in Berlin auch Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) und der bayerische Justizminister, Winfried Bausback (CSU) lauschen.

Um ein bloßes Kennenlernen in nettem Rahmen wird es dabei wohl kaum gehen. Gnisa hat ein klare Botschaft: Er will Schluss machen mit dem von der Politik verordnenden Sparkurs und fordert eine bessere Ausstattung der Justiz. „Bundesweit fehlen nach wie vor rund 2.000 Richter und Staatsanwälte“, sagte Gnisa dem Handelsblatt, und er warnt:...

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