Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

08.05.2017

18:00 Uhr

Niederlage in Schleswig-Holstein

Die SPD hat Schulz versteckt – ein Fehler

VonHeike Anger, Martin Greive

PremiumMartin Schulz hat vor der Schleswig-Holstein-Wahl bewusst auf größere Auftritte verzichtet. Die Entscheidung erweist sich nach Kiel für den Kanzlerkandidaten als falsch. Die SPD-Strategen haben sich verspekuliert.

Anstatt den „Messias Schulz“ in den Landtagswahlkämpfen als Zugpferd zu nutzen, verabredete man innerhalb der SPD, Schulz (Foto rechts) solle sich in der heißen Phase der Wahlkämpfe zurückhalten. Torsten Albig (Foto links) und Hannelore Kraft sollten ihre Länder über ihren Amtsbonus verteidigen. Diese Strategie ist in Schleswig-Holstein nicht aufgegangen. dpa

Nach der Wahl in Schleswig-Holstein

Anstatt den „Messias Schulz“ in den Landtagswahlkämpfen als Zugpferd zu nutzen, verabredete man innerhalb der SPD, Schulz (Foto rechts) solle sich in der heißen Phase der Wahlkämpfe zurückhalten. Torsten Albig (Foto links) und Hannelore Kraft sollten ihre Länder über ihren Amtsbonus verteidigen. Diese Strategie ist in Schleswig-Holstein nicht aufgegangen.

BerlinSeine Vergangenheit als Buchhändler durfte in seiner Rede natürlich nicht fehlen. „Ich selbst habe erlebt, was es bedeutet, ein Unternehmer zu sein“, sagte Martin Schulz am Montag vor Hunderten von Managern bei der IHK Berlin. Er ziehe vor der Leistung der im Saal anwesenden Manager daher „seinen Hut“. Der Staat dürfe ihnen nicht weitere Steine in den Weg legen. Die Manager könnten sich sicher sein: Unter seiner Führung werde es nur eine Koalition geben, „die ökonomische Vernunft walten lässt“.

Der SPD-Kanzlerkandidat hielt am Montag seine erste wirtschaftspolitische Grundsatzrede. Der Auftritt war mit Spannung erwartet worden. Nicht nur, weil...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×