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30.03.2016

13:29 Uhr

Norbert Röttgen im Interview

„Europa braucht einen großen Kompromiss“

VonTorsten Riecke

PremiumAls außenpolitischer Kopf der Union ist Norbert Röttgen wieder ein gefragter Mann – und setzt auch eigene Akzente. Im Interview spricht er über die Rolle Erdogans in der Flüchtlingskrise und seine Vision für Europa.

„Diplomatie ohne militärische Fähigkeit hat im Nahen Osten nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit“, sagt Röttgen. Reuters

Diplomatie stärken

„Diplomatie ohne militärische Fähigkeit hat im Nahen Osten nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit“, sagt Röttgen.

Norbert Röttgen ist wieder ein gefragter Mann. Der Mann, der einmal Ministerpräsident von NRW werden wollte und nach der Wahlschlappe von Kanzlerin Merkel als Umweltminister entlassen wurde, ist heute der außenpolitische Kopf der Union. Dabei setzt er durchaus eigene Akzente – auch gegenüber seiner Partei und der Kanzlerin.

Herr Röttgen, der türkische Präsident Erdogan hat kurz vor der jüngsten Vereinbarung mit der EU kundgetan, was er von westlichen Werten wie Demokratie, Menschrechten und Rechtsstaat hält – nämlich nichts. Sie haben gesagt, es gebe keinen Rabatt für Menschenrechte. Wo ist für Sie die Schmerzgrenze im Verhältnis zur Türkei?
Einerseits müssen...

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