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19.01.2016

06:47 Uhr

NRW-Regierungschefin Hannelore Kraft

„Fossile Kraftwerke sind auf Sicht noch unerlässlich“

VonKlaus Stratmann, Thomas Tuma

PremiumGratwanderung für Rot-Grün: Kohle ist ein Klimakiller, garantiert aber Tausende Jobs. NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) bangt um die Industrie: Im Interview spricht die Regierungschefin über konventionelle Kraftwerke, das Ende der Braunkohle, erneuerbare Energien und die Erfolgschancen für der Eon-Abspaltung Uniper.

„Wir müssen die Informationen aus der Praxis überprüfen, bewerten, einordnen und dann in die politische Diskussion tragen.“ dpa

Hannelore Kraft

„Wir müssen die Informationen aus der Praxis überprüfen, bewerten, einordnen und dann in die politische Diskussion tragen.“

DüsseldorfKohle ist ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor für NRW. Kein Wunder, dass das Thema NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft am Herzen liegt. Ihre Botschaft ist klar: Ohne Kohlekraftwerke wird es vorerst nicht gehen.

Frau Kraft, wann geht in Deutschland das letzte Kohlekraftwerk vom Netz?
Das ist eine Entscheidung der Unternehmen, die Kohlekraftwerke betreiben. Ich kann mir aber vorstellen, dass das letzte in NRW rund um das Jahr 2050 den Betrieb einstellt, da in diesem Zeithorizont auch der Abbau der Braunkohle enden wird. Aber mit letzter Gewissheit kann man das heute nicht sagen. Denn es gibt eine Reihe von Unwägbarkeiten.

Bis 2050 sind...

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