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18.02.2016

20:37 Uhr

Nürnbergs Bürgermeister Ulrich Maly

„Das Geld wird nicht reichen“

VonHeike Anger

PremiumDie Kommunen ächzen unter der Last der Flüchtlingskrise, klagt Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly. Im Interview fordert er darum zusätzliche Mittel des Bundes in Milliardenhöhe und spricht über das Asylpaket und die Residenzpflicht für Flüchtlinge.

Interview mit dem Oberbürgermeister in einem Flüchtlingsheim in Nürnberg. Bernd Telle für Handelsblatt

Ulrich Maly, Redakteurin Heike Anger

Interview mit dem Oberbürgermeister in einem Flüchtlingsheim in Nürnberg.

Es gießt in Strömen, als Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly die Tür zur neuen Flüchtlingsunterkunft aufstößt, die in diesen Tagen belegt werden soll. Das passende Wetter zur Lage, spottet der Vizepräsident des Deutschen Städtetags, als er sich das Wasser vom Mantel schlägt. Doch dann wird er Ernst. Denn die Kommunen ächzen unter der Last der Krise. In seiner Stadt musste der Sozialdemokrat Maly die Flüchtlinge bereits in einem alten Schwimmbad, einem ausgedienten Möbelhaus und einem ehemaligen Lebkuchenlager einquartieren.

Herr Maly, ist die Unterbringung derzeit das drängendste Problem der Kommunen?
Quartiere zu mobilisieren ist ein sehr schwieriges Unterfangen, egal ob Erstunterkunft oder...

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