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18.01.2016

14:57 Uhr

Offshorewind-Bilanz

Nach Rekordjahr droht eine Flaute

VonFranz Hubik

PremiumWindenergie auf hoher See boomt. Doch um die Kosten der Energiewende und damit die Kosten für den Steuerzahler zu senken, drosselt die Politik den Offshore-Ausbau massiv. Und bewirkt damit das Gegenteil dessen, was sie beabsichtigt.

Die Hochseewindräder haben ein gutes Jahr hinter aber schwache Jahre vor sich. Schuld daran ist auch die Politik. dpa

Offshore-Windpark

Die Hochseewindräder haben ein gutes Jahr hinter aber schwache Jahre vor sich. Schuld daran ist auch die Politik.

BerlinPlanungschaos, explodierende Kosten und jahrelange Verzögerungen: Die Geschichte der deutschen Offshorewind-Industrie ist alles andere als ruhmreich. Allein der Münchner Paradekonzern Siemens versenkte rund eine Milliarde Euro auf hoher See, weil sich die Anbindung der Windmühlen an das Stromnetz am Festland in der Praxis als deutlich schwieriger erwiesen hat als in der Theorie erdacht.

Spott und Hohn hagelte es auch für die Hypo-Vereinsbank, deren Windpark Bard 1 durch einen Schwelbrand und eine mysteriöse Serie von technischen Störungen anfänglich fast gar keinen und dann deutlich weniger Strom lieferte als geplant. Der mediale Supergau waren aber Windmühlen des Parks „Riffgat“, die mit...

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