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10.07.2017

17:06 Uhr

Olaf Scholz nach G20-Krawallen

Den Bürgern zu viel versprochen

VonHeike Anger

PremiumOlaf Scholz steht an einem möglichen Wendepunkt seiner Karriere: Nach den G20-Krawallen wird Hamburgs erster Bürgermeister viel Kraft brauchen, um wieder zum politischen Hoffnungsträger zu werden.

Der Bürgermeister schämt sich. dpa

Olaf Scholz

Der Bürgermeister schämt sich.

HamburgAls Olaf Scholz an diesem Montagvormittag direkt vor dem Rathaus zu Werbezwecken in einen autonom fahrenden Elektrobus klettert, ist das für ihn absurd und befreiend zugleich. Absurd, weil dem Ersten Bürgermeister Hamburgs natürlich noch die Bilder der plündernden und brandschatzenden Gewalttäter am Rande des G20-Gipfels vor Augen stehen. Befreiend, weil es hier nicht um seine Fehler, seine Scham, seinen möglichen Rücktritt geht.

Scholz steht also lächelnd im Elektromobil zwischen Bahn-Chef Richard Lutz und Infrastruktur-Vorstand Ronald Pofalla und preist die „urbane Mobilität von morgen“. Die Bahn wolle die Hansestadt in einem gemeinsamen Projekt zu einer „Modellstadt für intelligente Citylogistiklösungen“ machen....

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