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02.03.2017

06:00 Uhr

Oliver Zander

„Die Ausgangslage ist denkbar schlecht“

VonCorinna Nohn

PremiumDer Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander fordert mehr Realismus in der Integrationsdebatte und eine aktivere Politik. Die Wirtschaft tue bereits, was sie könne.

„Die Wirtschaft tut, was sie kann.“ picture alliance/dpa

Oliver Zander

„Die Wirtschaft tut, was sie kann.“

Herr Zander, nach der Anfangseuphorie im Jahr 2015 macht sich in der deutschen Wirtschaft Skepsis breit, ob die Integration der Flüchtlinge gelingt. Warum jetzt diese Ernüchterung?
Es war damals nicht klar, wer alles ins Land kommt. Jetzt ist mehr Realismus eingekehrt: Es kamen weit weniger Hochqualifizierte als gedacht, sondern vor allem niedrig Qualifizierte. Nur etwa jeder Fünfte hat einen akademischen Abschluss oder eine Ausbildung absolviert, unter den Übrigen sind Analphabeten und auch viele mit beruflichen Fertigkeiten, aber ohne formalen Abschluss. Die Ausganglage ist also denkbar schlecht, wie wir erst im Laufe des Jahres 2016 gelernt haben. 

Also kein neues deutsches...

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