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07.04.2017

06:00 Uhr

Optionen für den Wahlkampf

Martin Schulz auf Partnersuche

VonMartin Greive, Thomas Sigmund

PremiumNach der Wahl-Schlappe im Saarland steuert die SPD um: Die Sozialdemokraten setzen nun voll auf eine Ampelkoalition. Doch wie schon bei der Debatte um Rot-Rot-Grün dürfte vor allem die Union profitieren.

Zum Regieren braucht er eine Koalition. AFP; Files; Francois Guillot

Kanzlerkandidat Martin Schulz

Zum Regieren braucht er eine Koalition.

BerlinIn keiner seiner Parteireden vergisst Martin Schulz zu erwähnen, wer der gemeinsame Feind ist. „Der neoliberale Mainstream hat alle Vorzüge unserer Sozialen Marktwirtschaft zu Wachstumshemmnissen erklärt“, ätzt Schulz über den angeblich um sich greifenden Neoliberalismus in einer Manier, wie es schon lange kein SPD-Kanzlerkandidat mehr getan hat. Der Neoliberalismus sei ein „folgenschwerer Irrtum“.

Doch nun streckt Schulz ausgerechnet zu der Partei seine Fühler aus, die für viele in der SPD den Neoliberalismus verkörpert wie keine andere: der FDP. „Die sozialliberale Koalition auf Bundesebene hat Deutschland ganz sicher moderner und demokratischer gemacht“, sagte der SPD-Kanzlerkandidat dem Redaktionsnetzwerk Deutschland....

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